BIOGRAPHY

Ob auf Opernbühnen oder Konzertpodium - die französische Sopranistin Valérie Suty stellt ihr leidenschaftliches Temperament mit Hingabe in den Dienst großer Frauenfiguren, des klassischen Opern-, Lied- und Konzertrepertoires sowie des französischen Chansons. 

Mit großen Erfolg feierte sie ihr Debut im Jahr 2007 in der Titelrolle der Salome (R.Strauss) am Stadttheater Giessen. Seitdem gastierte sie mit dieser Partie an vielen namhaften Theatern in Deutschland (Dortmund, Bremen und Saarbrücken u.a.). Frauenfiguren wie Lady Macbeth von Mzensk (Dimitri Schostakowitsch), Aida (G.Verdi), Santuzza (Cavalleria rusticana von P.Mascgni), Sieglinde (Die Walküre von R.Wagner) oder Die Dame in Cardillac von Paul Hindemith gehören zu ihrem Repertoire. 

Für ihre außerordentliche Leistung als Lady Macbeth von Mzensk

(D. Schostakovitsch) erhielt Valery Suty am thüringischen Theater Gera den Theater-Oscar 2013.

Ihr Konzertrepertoire repräsentiert ihre Liebe zur Vielfalt und erstreckt sich vom klassischen Lied über Chansons bis zum Jazz. Zu ihrem klassischen Repertoire gehören Werke wie die Messa di Requiem von Giuseppe Verdi, Bruckners Messe Nr. 3 in f-Moll, Schuberts Messe Nr. 6 in Es-Dur und Beethovens 9. Symphonie. 

Mit diesen bedeutenden Partien und ihren Liederabenden gastierte sie in der Berliner Philharmonie, in der Frauenkirche Dresden, beim Wave-Gothik-Treffen in Leipzig und in Seoul (Korea). Hinzu kommen kammermusikalische Projekten, wie die Kafka Fragmente von Györgi Kurtag für Geige und Gesang, Dover Beach von Samuel Barber mit Streichquartett oder die "Chansons Madécasses" von Maurice Ravel (für Gesang, Flöte, Cello und Klavier).

Besonders hervorzuheben sind ihre musikalischen Allianzen mit dem Jazz Pianisten Lukas Heinig. Zusammen gründeten sie das Duo "Valuzz'Chansons". Eine langjährige Arbeit verbindet sie auch mit dem Pianisten Thomas-Michael Gribow.

Zusammen mit dem Pianisten Vladimir Stoupel hat Valérie Suty die Aufnahme "Elegy for the jewish villages" mit Liedern von Simon Laks, Victor Ullmann, Maurice Ravel u.v.a  für EDA eingespielt. Sie arbeitete mit Regisseuren wie Andreas Homoki, Christine Mielitz, Kay Kuntze, Frank Hilbrich, Sebastian Ukena, und mit Dirigenten wie Michail Jurowski, Fabrice Bollon, Niksa Bareza, Andrej Boreyko, Laurent Wagner...

Prägend für ihre Stimmentwicklung waren KS Uta Priew, Marianne Fischer-Kupfer (am Studio der  Komischen Oper Berlin) und seit 2005 die dramatische Sopranistin Evelyn Herlitzius. 

Ihr Operndebut gab Valérie Suty 1998 als Mezzosopranistin und Studentin des Opernstudio der Komischen Oper Berlin. Hier wurde sie als Smeraldine in "Die Liebe zu den drei Orangen" von S. Prokofiew in der umjubelten Inszenierung von Andreas Homoki gefeiert.

Zahlreiche Engagements folgten in Deutschland, Frankreich und Belgien. 2003 entschied sie sich für das Fachwechsel als jugendlich-dramatischer Sopran. 

Valérie Sutys Leidenschaft für das Gesang und die Oper entdeckte sie als 17 jährige bei einem einjährigen Aufenthalt in den USA. Seit dem widmet sie sich der Musik mit voller Hingabe.

Parallell zu ihrem Gesangsstudium absolvierte sie einen Master der Musikwissenschaften an der Universität  Paris.